Lebensdaten

1909 geb. in Velden an der Vils
1928 Maurergesellenprüfung in Velden,
danach Besuch der Gewerbeschule in München,
erste Bildhauerarbeit: 4 Evangelisten in Stein gehauen
Kirchen-Portalschmuck Gauting
1930 -1932 Architekturstudium Theodor Fischer Technische Hochschule
1932 Wechsel an die Akademie der Bildenden Künste
1932 -1939 Studium bei Prof. Hahn in der Tradition Adolf Hildebrandts
1939 -1942 Kriegsbericht-Erstatter an der Ostfront
1942 schwere Kriegsverwundung in Russland
1943 -1947 freischaffender Bildhauer
1947 –1965 Ordentl. Professor für Plastik in Verbindung mit Architektur an der Technischen Universität München
1951 -1954 Entwurf und Bau des Kithan-Hauses, Münchens erstes Glashaus, Maximiliansplatz 12a
1955 Entwurf und Bau des Ateliers und Wohnhauses, München Georgenstr.3
1961 -1978 Ordentl. Professor für Plastik an der Akademie der Bildenden Künste München
1962 Beteiligung an sechs Ausschreibungen für öffentliche
Monumente, davon fünf Mal den ersten Preis mit Auftrag zur Ausführung gewonnen
1968 -1969 Präsident der Akademie der Bildenden Künste München
1964 -1972 Entwurf und Ausführung der Monumentalplastik „Apoll und die neun Musen“ für den Giebel des Nationaltheaters München
1978 -1988 freischaffender Bildhauer

Brenninger war weltweit auf Ausstellungen vertreten ( München, Berlin, Rom, Paris, Antwerpen, Luzern, Chile, Peru, Brasilien u.a.) und wirkte in zahlreichen Jurykollegien, beratenden Gremien und Kunstausschüssen für Architektur und Plastik mit.

13.11.1988
in München gestorben/ Ehrengrab im Geburtsort Velden/Vils (Niederbayern)

Auszeichnungen: Bayerisches Verdienstkreuz (1973), Bayerischer Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaften (1984), Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste, Ehrenbürger der Gemeinde Velden an der Vils, Widmung „Georg-Brenninger-Strasse“ sowie Sieger vieler Wettbewerbe neben weiteren Kunst- und Kulturpreisen.