Der Lehrer

Georg Brenninger war nicht nur ein außerordentlich schaffensfreudiger Bildhauer.

Von 1947 bis 1965 war er Professor für Plastik in Verbindung mit Architektur an der Technischen Universität München
1961 bis 1978 Professor für Plastik an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1968 steuerte er als Präsident der Akademie der Bildenden Künste die Institution mit großem Geschick durch das schwierigste Jahr der Studentenrevolte.

Als Lehrer an den Hochschulen liebte er es, jungen begabten Menschen die Gesetzmäßigkeit der Kunst, aber auch den Ideenreichtum künstlerischen Schaffens zu vermitteln. Viele seiner Schüler, die heute selbst angesehene Bildhauer oder Architekten sind, erinnern sich seiner kameradschaftlich legeren Art, mit der er sein Wissen weitergab. Sein Vermächtnis als Akademielehrer sind seine Worte: „Arbeiten, die selbst bei stärkster Abstraktion nicht das Naturerlebnis in sich tragen, haben keine Lebenskraft“.